Das Top Management Team muss sich optimal ergänzen

Kompetenz- und Persönlichkeitsprofile objektiv einschätzen

>> Direkt zum Kompetenzprofil des Top Management Teams

Stärken und Schwächen der Geschäftsführer beurteilen

Es gibt viele Methoden, mit denen man ein Stärken-Schwächen-Profil erstellen kann. Alle Methoden benötigen einen qualitativ hochwertigen, wissenschaftlich fundierten (validen) Fragebogen. Ein solcher Fragebogen liegt diesem Test zugrunde (siehe Gütekriterien am Ende dieser Seite).

Mit dem Test erstellen Sie Ihr Stärken-Schwächen-Profil im Vergleich zu Teilnehmern, die den Test bereits absolviert haben.

Wenn Sie zusätzliche Mitglieder der Geschäftsführung oder andere Stakeholder einbeziehen, können Sie erkennen, wie gut sie sich ergänzen und wie Sie Ihre Zusammenarbeit verbessern können. Dazu empfehlen wir eine der besten Methoden: das 360-Grad-Feedback. Zu den Einzelheiten können Sie uns jederzeit anrufen.

Test als Entscheidungshilfe

Dieser Test eignet sich auch sehr gut als Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Kandidaten für das Top Management-Team („on-boarding“). Er verwendet Beurteilungskriterien, die wir aus zahlreichen empirischen Studien entwickelt haben („best practice“). Hinweise zu den verwendeten Studien befinden sich am Ende dieser Seite.

Für diesen Test benötigen Sie etwa 10 Minuten. Eine Registrierung oder Eingabe einer E-Mail ist nicht notwendig.

>> Kompetenzprofil des Management Teams – Link zum Test

 

Bewertet werden folgende Kompetenzen der Geschäftsführung:

Führung und Unterstützung der nachfolgenden Hierarchieebenen

  • Beratung: Wie effektiv funktioniert die Führung und Beratung (Coaching) der nachfolgenden Hierarchieebenen?
  • Beziehungspflege: Wie gut gelingt es, durch persönliche Beziehungen und Netzwerke externe Ressourcen zu mobilisieren (Politik, Medien, Verbände, Schlüsselkunden)?
  • Beteiligung: Wie wirksam ist die Einbindung von Schlüsselpersonen in strategische Entscheidungen und Maßnahmen zur langfristigen Absicherung von Wettbewerbsvorteilen? 

Effektive Ergebnis- und Verhaltenskontrolle

  • Verhaltenskontrolle: Wie wirksam und effektiv ist das Feedback nach oben und unten zur Umsetzung der Unternehmensgrundsätze und Werte?
  • Ergebniskontrolle: Wie wirksam ist die Kontrolle (Soll-Ist) der wirtschaftlichen Leistung und der Erfüllung der Erwartungen aller Stakeholder?
  • Strategiekontrolle: Wie gut funktioniert die Kontrolle strategischer Entscheidungen wie zum Beispiel Investitionen, Portfolio, Positionierung, Akquisitionen, Finanzierung, Technologie, Budgetierung?

Konstruktive Kooperation im Leitungs-Team

  • Diversität: Wie gut ergänzen sich die persönlichen (charakterlichen) Stärken und Talente der Mitglieder der Geschäftsführung?
  • Commitment: Wie stark sind Wille und Engagement ausgeprägt, einen Beitrag zum Erfolg der Gremienarbeit (z. B. "Sitzungen") zu leisten?
  • Konstruktive Konflikt- und Kritikbereitschaft: Wie ausgeprägt und effektiv ist die "Streitkultur" im Team?

Tipps für die Geschäftsführung: Fazit

Ehrliches Feedback

Jedes Mitglied der Geschäftsführung hat erfahrungsgemäß ein anderes Stärken-Schwächen-Profil. Wenn man es mit einem 360-Grad-Feedback ermittelt, bekommt man eine sehr zuverlässige und objektive Einschätzung ihrer Kompetenzen. Daraus kann man sehr wirksame, und gezielte Maßnahmen ableiten, wie sich die Mitglieder der Geschäftsführung besser ergänzen können.

Ein weiteres Argument für ein 360-Grad-Feedback ist die Tatsache, dass Führungskräfte immer weniger (ehrliches) Feedback bekommen, je höher sie in der Hierarchie angesiedelt sind.

In unserem Fragebogen ist jede dieser neun Kompetenzen durch fünf bis sieben konkrete Verhaltensbeschreibungen operationalisiert. Dadurch haben die Ergebnisse der Befragung eine sehr hohe Qualität (Validität und Reliabilität). Unter dem obigen Link können Sie den Test ausprobieren. Eine Registrierung oder Angabe personenbezogener Informationen ist nicht notwendig.

Weitere Informationen 

Bei Fragen können Sie uns jederzeit anrufen, oder uns eine Mail senden.

  • Tel.: 06196-23048
  • E-Mail: mail(at)inmi.de

Referenzen

Siehe dazu die Liste unserer Kooperationspartner und - und diesem Falle - die Kunden beim 360-Grad-Feedback.

Gütekriterien: Validität und Reliabilität

Reliabilität (Zuverlässigkeit)

Der Stichprobenumfang beträgt aktuell n = 248 (auswertbare Datensätze bzw. Teilnehmer).

Die neun Skalen des Tests zeigen Werte der internen Konsistenz zwischen α = .80 (Commitment) und α = .88 (Verhaltenskontrolle). Die Gesamtskala (45 Items) weist einen Wert für Cronbachs α von .98 auf. Dies kann man als hervorragend werten. Die Split-Half-Methode ergab einen α-Wert von .957 für die erste Hälfte der Items und .948 für die zweite Hälfte, sowie einen Spearman-Brown-Koeffizienten von .972. Die Trennschärfenanalyse zeigte auf, dass 44 Items Werte von über .5 innerhalb ihrer Unterskala erzielten. Lediglich ein Item erreicht einen Wert, der knapp darunterliegt (0.49). Eine weitergehende Verbesserung der Trennschärfe der Unterskalen hätte lediglich akademischen Sinn. Die jeweils fünf Items passen zu ihren jeweiligen Dimensionen.

Validität (Gültigkeit)

Um die Validität zu überprüfen wurden konfirmatorische und explorative Faktoranalysen durchgeführt. Diese bestätigten einen guten Modell-Fit der Theorie (Konstruktvalidität). Alle 45 Items innerhalb der neun Sub-Skalen wiesen mindestens eine durchschnittliche Faktorladung von 0.53 auf. Es konnte bestätigt werden, dass die Zuordnung der Items zu den Dimensionen kaum verbessert werden kann; auch hier existiert ein starker Fit. Die Inhaltsvalidität ist durch mehrere Vorstudien (Befragung von Experten und Einsatz in der Praxis) gewährleistet.

Literatur: Empirische Studien zu "Best Practice" des Top Management Teams

  • Michael Burkert and Rainer Lueg, Differences in the sophistication of Value-based Management – The role of top executives, in: Management Accounting Research 2013
  • Victor M. Catano et al., Performance Appraisal of Behavior-Based Competencies, in: Personal Psychology 2007
  • Stephen P. Kaufman, Evaluating the CEO, in Harvard Business Review, October 2008
  • Edward E. Lawler and David L. Finegold, The Changing Face of Corporate Boards, in: MIT Sloan Management Review 1998Alessandro Minichilli et al, Making Boards Effective: An Empirical Examination of Board Task Performance, in: British Journal of Management 2009
  • Victor-Octavian Müller, The Impact of Board Composition on the Financial Performance, in: Procedia – Social and Behavioral Sciences 2014
  • Tyge Payne et al., Corporate Board Attributes, Team Effectiveness and Financial Performance, in: Journal of Management Studies 2009
  • Jeffrey Sonnenfeld et al., What CEOs Really Think of Their Boards, Harvard Business Review April 2013
  • Laurence J. Stybel and Maryanne Peabody, How Should Board Directors Evaluate Themselves? In: MIT Sloan Management Review Fall 2005